Functional Breeding - Genetik und züchterische Verbesserung funktionaler Merkmale
Herzlich Willkommen auf der Homepage der Abteilung Functional Breeding!
In der Abteilung Functional Breeding beschäftigten wir uns mit der Genetik und züchterischen Verbesserung funktionaler Merkmale, wobei der Fokus im Bereich von Gesundheits-, Verhaltens- und Effiziensmerkmale liegt. Es ist unser Bestreben, die durch ein komplexes Wechselspiel von Gentik und Umwelt bestimmten Merkmale möglichst umfassend auf die Ebenen von Metabolom, Proteom, Transkriptom und Genom abzubilden. Die Ergebnisse werden, wo immer möglich, in funktionellen Untersuchungen validert. So wollen wir verstehen, wie genau die Ausprägung der Merkmale bestimmt wird. Die so gewonnenen Erkenntnisse bilden wiederum die Grundlage für eine züchterische Verbesserung dieser Merkmlaskomplexe.
Abschlussarbeiten zu vergeben!
Aktuell sind spannende Themen für Abschlussarbeiten rund um das Thema "Genomik beim Pferd" zu vergeben!
Auf die Größe kommt es an!? – Analysen zum Stockmaß beim Pferd
Das Stockmaß gilt als wichtiges Selektionsmerkmal in der Pferdezucht. Es beeinflusst
nicht nur maßgeblich das äußere Erscheinungsbild eines Pferdes, sondern steht auch
im Zusammenhang mit dessen Leistung und Gesundheit und wirkt sich auf den Markt-
wert eines Tieres aus. Trotz der Existenz verschiedener Studien ist der genomische
Hintergrund des Stockmaßes beim Pferd bisher nicht vollständig aufgeklärt. Dieser
soll daher im Rahmen von Abschlussarbeiten mit einem Fokus auf DNA- und RNA-
Analysen genauer untersucht werden. Vorerfahrung im Labor ist dafür nicht notwen-
dig. Es sind auch reine Literaturarbeiten zum Thema Größe und Wachstum (ohne die
Beschränkung auf die Spezies Pferd) möglich. Die Abschlussarbeiten können in ihrem
Umfang variiert werden und sind deshalb gleichermaßen als Bachelor- und Masterar-
beiten geeignet.
Totgeburten beim Pferd – Analyse von letalen Chromosomenmutationen
Veränderungen im Erbgut, welche die Geburt nicht lebensfähiger Fohlen zur Folge
haben, sind von großer tierethischer und wirtschaftlicher Relevanz. Zur Vermeidung
von Risikoanpaarungen kann die Aufklärung des genetischen Hintergrundes solcher
letaler Erbfehler einen entscheidenden Beitrag leisten. Im Rahmen von Masterarbei-
ten soll u. a. der Fall einer familiär aufgetretenen, letal wirkenden Chromosomenmu-
tation genomisch untersucht werden.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jens Tetens – jens.tetens@uni-goettingen.de
Dr. Isabel Kilic – isabel.kilic@uni-goettingen.de
Dr. Paula Reich – paula.reich@agr.uni-goettingen.de
Wir sind Projektteilnehmer der Operationellen Gruppe ReWaLi der EU-Fördermaßnahme EIP Agri.
H I E R können Informationen zum Projekt abgerufen werden.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des ELER-Fonds.