Projekte

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In Verbindung mit der Abteilung Mediale Transformationen am Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI) stützen sich die Projekte des Arbeitsbereichs auf die Konzepte der kritischen Medialitätsforschung und des Medienkonstellationsmodells. Methodisch kommen u.a. teilnehmende Beobachtung, Videografie, Diskursanalyse, qualitative Inhaltsanalyse, Interfaceanalysen, Walkthroughs sowie teilstrukturierte und offene Interviews zum Einsatz. Ziel ist es vielmehr, das Zusammenspiel zwischen medialen Möglichkeitsräumen, deren Aneignungen und den größeren sozio- und medienkulturellen Kontexten zu analysieren. Daraus ergeben sich drei miteinander verschränkte Perspektiven:


  • Perspektive 1: Untersuchung medialer Möglichkeitsräume durch medientheoretisch fundierte artefaktbezogene Analysen. Hier interessieren die Abteilung, die medialen Möglichkeitsräume, die digitale Bildungsmedien für Bildungsinhalte und -praktiken im Unterricht eröffnen, begrenzen und transformieren. Dabei liegt ein besonderer Fokus darauf, welche Subjektkonzepte und Machtverhältnisse sind in Bildungsmedien eingeschrieben sind.
  • Perspektive 2: Analyse der medienbezogenen Praktiken und Aneignungeprozesse durch ethnografisch orientierte Methoden. Hier liegt der Fokus darauf, wie Bildungsmedien und die durch sie hervorgebrachten Inhalte ihre Wirksamkeit in konkreten, situierten Praktiken der Aneignung entfalten und welche Subjektkonzepte und Machtverhältnisse dabei entstehen.
  • Perspektive 3: Analyse der Kontexte von Bildungsmedien vor dem Hintergrund kultur- und sozialtheoretischer Konzepte. Hier ist von Interesse, wie digitale Bildungsmedien mit medien- und soziokulturellen Verhältnissen verschränkt sind und ihre Gestaltung und Nutzung prägen. Dabei geht es unter anderem darum, welche Technologien und dahinterstehenden Entwickler*innen Bildungsmedien prägen sowie welche Zukunftsszenarien zu Schule und Bildung im Zeichen medialer Transformationen von welchen Akteuren und vor dem Hintergrund welcher Diskurse formuliert werden.


Dabei stehen insbesondere solche digitalen Medien im Fokus, die a) häufig in Schule genutzt werden und/oder b) neue Möglichkeitsräume eröffnen und das Potenzial versprechen, Transformationen anzustoßen. Aktuell sind dies insbesondere sogenannte „KI“, Games und weitere neue Medientechnologien.