Short-Term Scientific Missions
2026

Die Rolle der Landwirtschaft im Management von Waldbränden in mediterranen Ökosystemen

Exkurs: Nordsardinien, Italien

Waldbrände sind ein zunehmend relevantes Thema im Mittelmeerraum. Diese STSM untersucht, wie landwirtschaftliche Praktiken das Management von Waldbränden in ländlichen Gebieten des Mittelmeerraums unterstützen können. Wir konzentrieren uns dabei auf Gemeinden im Norden Sardiniens (Italien), wo Landwirtschaft und Brandmanagement eng miteinander verbunden sind.

Die Forschung analysiert, wie lokale Akteurinnen und Akteure die Rolle des Feuers wahrnehmen, welche sozialen und ökologischen Faktoren Waldbrände in Agrarlandschaften begünstigen und welche Potenziale feuerbewusste Landnutzungsformen bieten, um die Ausbreitung von Bränden zu verhindern.

Durch ein vertieftes Verständnis der Rolle des Feuers in mediterranen Agrarsystemen trägt das Projekt zur Entwicklung brandresilienter Landschaften bei, die ein Gleichgewicht zwischen Brandrisikominderung, nachhaltiger Lebensmittelproduktion und lokalem Ressourcenmanagement herstellen. Die Ergebnisse fließen in eine gemeinsame Publikation von Forschenden der Universität Göttingen und des italienischen Nationalen Forschungsrats (CNR) ein.

Hochauflösende projektbezogene Bilder
In Oxford vor der Radcliffe Camera

Baratz-See: der einzige natürliche See Sardiniens, nördlich von Alghero an der Westküste Sardiniens gelegen.
Foto: Maria Chiara Camporese.
Die Veröffentlichungsrechte werden erteilt.

 Spaziergang durch das Trinity College

Ein Wald aus Taxus baccata, genannt „Sos Nibberos“. Dies war eines der ersten Ökosysteme, die ich besucht habe. An diesem Tag war es kalt, neblig und windig, was dem Wald eine magische Atmosphäre verlieh.
Foto: Maria Chiara Camporese.
Die Veröffentlichungsrechte werden erteilt.

Stihl in Oxford auf der Christ Church Meadow

Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine werden häufig in extensiven Haltungssystemen gehalten, die „brado“ oder „semibrado“ genannt werden. Dabei können sich die Tiere frei auf großen Flächen bewegen und fressen, was ihnen am besten schmeckt.
Foto: Maria Chiara Camporese.
Die Veröffentlichungsrechte werden erteilt.

All Souls College der Oxford Universität

Weideflächen im Nordosten Sardiniens sind häufig durch das Vorkommen von Korkeichen geprägt. Die Schafe beweiden die Vegetation, halten sie niedrig und bieten durch Milch und Fleisch eine zusätzliche Einkommensquelle.
Foto: Maria Chiara Camporese.
Die Veröffentlichungsrechte werden erteilt.

All Souls College der Oxford Universität

Die mosaikartige Landschaft Nordsardiniens ist geprägt von kleinen Parzellen, die überwiegend für die Weidewirtschaft genutzt werden. Steinmauern trennen die Grundstücke voneinander und sind oft mit Brombeersträuchern überwuchert. Die mediterrane Vegetation erobert die aufgegebenen Parzellen rasch zurück.
Foto: Maria Chiara Camporese.
Die Veröffentlichungsrechte werden erteilt.

Impressionen
Impression 2

Bild 1

Impression 3

Bild 2

Impression 3

Bild 3